Patienteninformationen in unterschiedlichen Sprachen

Praxistipps für Arztpraxen und Kliniken, Praxismanagement 16.10.2017

Patienteninformationen in unterschiedlichen Sprachen – da sollten Sie wissen

Praxisfall: Ein Kollege aus einer Hausarztpraxis aus einem kleinen bayrischen Grenzort, behandelt seit einigen Monaten mehrere Flüchtlinge. Die wenigsten sprechen Englisch oder Deutsch, wodurch die Kommunikation nicht immer einfach ist. Und auch dolmetschende Angehörige sind sprachlich oft nicht fit genug, um medizinische Informationen zu verstehen und zu übersetzen. Zur Therapiesitzung wäre deshalb eine schriftliche Patienteninformation in der entsprechenden Landessprache sehr hilfreich. Unser Kollege fragt sich jetzt, woher man diese Informationen in der jeweiligen Landessprache herbekommen kann.

Patienteninformationen zum downloaden

Die KBV stellt hierzu auf ihrer Internetseite viele (in der Zwischenzeit über 50) Patienteninformationen in sechs Fremdsprachen (Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch) kostenlos zum Downloaden zur Verfügung. Die KBV bietet Ihnen diese Patienteninformationen zu den Themen Asthma, Herzschwäche und Rückenschmerzen an. Außerdem stehen Ihnen Patienteninformationen zu medikamentöser Therapie und Antibiotikatherapien zur Verfügung. Die zweiseitigen Infoblätter erstellt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) im Auftrag der KBV und der Bundesärztekammer. Impfkalender und Aufklärungsinformationen zu einzelnen Impfungen erhalten Sie vom Robert Koch-Institut in bis zu 20 Sprachen kostenlos auf der Interseite des RKI zum Downloaden.

 

Weitere Praxisfälle und Hilfestellungen für Ihren Berufsalltag bietet Ihnen Ihr Fachinformationsdienst „Praxismanagement kompakt“.

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