Aufwand für „Rezepte schreiben“ abrechnen

Praxistipps für Therapeuten, Praxismanagement 10.11.2017

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Praxisfall: Eine Kollegin hat in ihrer Praxis den Schwerpunkt TCM. Dabei muss sie im Grunde fast für jeden ihrer Patienten ein ausführliches und individuelles Rezept schreiben. Dafür benötigt sie oft mehr als zehn Minuten zusätzlich zu den Behandlungen. Sie fragt sich nun, ob es in der GeBüH dafür eine oder mehrere Ziffern gibt, mit denen ihr der Aufwand für das „Rezepte schreiben“ erstattet wird?

Keine Abrechnungsziffer in der GeBüH

Für das „Rezepte schreiben“ gibt es in der GeBüH keine eigene Abrechnungsziffer. Sie können aber auf eine analoge Abrechnungsziffer zurückgreifen. Nehmen Sie dafür die Ziffer 11.1 und schreiben Sie ein A für analog auf Ihre Rechnung. Als Honorar können Sie zwischen 3,60 € und 15,50 € ansetzen. Auch die Bundesbeihilfe erstattet 5 €. Wenn Sie das Rezept für Ihren Patienten zu einer Zeit ausstellen, in der Sie ihn nicht in Ihrer Praxis behandeln, dann haben Sie auch die Möglichkeit über die Ziffer 3 abzurechnen. Diese Ziffer wird aber nur allein erstattet und bringt Ihnen ein Honorar von bis zu 4,50 €. Diese Ziffer wird auch von der Bundesbeihilfe mit 3 € und der Postbeihilfe mit 2,63 € erstattet.

 

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