Impfberatung für Eltern nach GeBüH abrechnen

Praxistipps für Therapeuten, Praxismanagement 02.02.2018

Impfberatung für Eltern nach GeBüH abrechnen - So gelingt es Ihnen

Ihre Frage: Ich habe einen kleinen Patienten mit anderthalb Jahren, der wegen einer Erkältung zu mir kommt. Bei der zweiten Behandlung fragte mich die Mutter, ob ich mit beiden Elternteilen ein Informationsgespräch zum Thema Impfen führen kann. Die Eltern sind keine Patienten bei mir. Gern würde ich das Impfthema mit den Eltern besprechen. Ich bin mir aber unsicher, wie ich das abrechnen kann. Geht das auch über die GeBüH? Kann ich die Rechnung auf die Zusatzversicherung des kleinen Patienten schreiben oder muss ich das über die Eltern abrechnen? Diese müssten es aber privat bezahlen, da sie für Heilpraktiker keine Versicherung haben.

Meine Antwort: Die Impfberatung können Sie auf jeden Fall über Ihren kleinen Patienten abrechnen. Eine gängige Ziffer in der GeBüH ist die 4 – eingehende Beratung, die das gewöhnliche Maß übersteigt von mind. 10 Minuten Dauer. Abrechnen können Sie dafür bis zu 22 €. Neben dieser Ziffer können Sie nur eine weitere Ziffer angeben. Sie haben die Wahl zwischen der Ziffer 1 – eingehende, das gewöhnliche Maß übersteigende Untersuchung, oder der Ziffer 17.1 – neurologische Untersuchung. Grade diese Ziffer eignet sich dazu, Ihre Erklärungen direkt bei Ihrem kleinen Patienten zu sichern.

 

Mit Heilpraktiker aktuell sind Sie stets über Abrechnungshilfen und Erfolgstipps für Ihren Arbeitsalltag bestens informiert.

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