Newsletter professionell verschicken

Praxistipps für Therapeuten, Praxismarketing 12.12.2016

Was muss ich beim Verschicken eines Newsletters beachten?

Wahrscheinlich fragen Sie im Rahmen der Neuaufnahme von Patienten auch deren E-Mail-Adresse ab. Wenn Sie diese nun nutzen wollen, um Newsletter über neue Therapien in Ihrer Praxis oder über allgemeine Gesundheitsthemen zu verschicken, müssen Sie ein paar Dinge beachten.

Bedinungen für Newsletter-Versand

Damit Sie Ihren Patienten einen Newsletter schicken dürfen, müssen Ihre Patienten damit einverstanden sein. Denn die Mail-Adresse gehört – wie der Name und die Adresse – zu den personenbezogenen Daten (Bundesdatenschutzgesetz § 3 Abs. 1) und ist daher besonders schutzbedürftig.

Einwilligung via Double-Opt-in 

Um die Einwilligung rechtssicher zu erhalten hat sich das Double-Opt-in-Verfahren sehr gut bewährt. Das bedeutet konkret: Bei der Datenerhebung fragen Sie Ihren Patienten, ob er mit dem Newsletter-Versand einverstanden ist. Bejaht er das, schicken Sie ihm eine Mail mit der Bitte Ihnen nochmal zu bestätigen, dass er mit der Zusendung von Werbemails einverstanden ist. Erst danach sollten Sie ihm Ihre Newsletter zuschicken. Die Zeitspanne zwischen der Zusage und dem ersten Newsletter-Versand sollte ein Jahr nicht überschreiten. Bitte denken Sie auch daran, dass Sie Ihrem Patienten keine unlautere Werbung schicken und seine Adresse auf keinen Fall weitergeben.

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